Warum eine ausgewogene Ernährung so wichtig ist
Im Rahmen von Untersuchungen zum Verhältnis von Körpergewicht und Größe stand vor ein paar Jahren die Esskultur im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Dabei hat sich herausgestellt, dass sich die Menschen in den wirtschaftlich weit entwickelten Ländern ungesund ernähren. Das wiederum wirkt sich nicht nur auf die körperlichen Maße aus. Auch „Wohlstandserkrankungen“, die den Kreislauf betreffen und auch Diabetes werden von Experten auf falsche, ungesunde Nahrungsgewohnheiten zurückgeführt. Wie auch immer die Lebensumstände des Einzelnen gestaltet sind, im Allgemeinen wird zu fett, vitaminarm und zu süß gegessen. Zudem fehlen dem Menschen wichtige Mineralstoffe wie Jod und Folsäure.
Milchprodukte und Fleisch folgen an vierter Stelle in der Lebensmittelpyramide. Dabei nehmen Fisch und Fleisch nur einen geringen Stellenwert ein mit nur einer Portion am Tag. Das entspricht entweder einem handtellergroßen Stück oder ein- bis zwei Scheiben Wurst. Viele unterschätzen diese Menge. Tierische Produkte liefern neben wertvollen Fetten auch Eiweiße und Spurenelemente. Zu 30 bis 35 % sollte der Energiebedarf von durchschnittlich 2000 kcal pro Tag und Erwachsenem durch Fette gedeckt werden, nur zu etwa 15 % durch Eiweiße. In Maßen wichtig ist die fünfte Schicht er Pyramide aus Ölen und Fetten, die beispielsweise in Butter stecken. An oberster Stelle stehen Süßigkeiten. Die tägliche Richtmenge ist bei Schokolade etwa ein Fünftel einer regulären Tafel.
Wenig Fett, wenig Zucker, aber jede Menge pflanzliche Lebensmittel gehören auf den Speiseplan. Fett können Sie sparen, indem Sie dämpfen, dünsten und kochen, anstatt zu braten. Vielen schmeckt gekochtes Gemüse besser als rohes. Letztlich sind einige Sorten auf diese Weise bekömmlicher. Um auf genügend Portionen frischer, pflanzlicher Lebensmittel zu kommen, ersetzen Sie doch einfach mal einen Snack vor dem Fernseher durch Gemüsesticks. Mit einem Joghurt- oder Quark-Kräuterdip zaubern Sie Abwechslung auf den Tisch.
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