Posts Tagged ‘Ernährung gesund’
Gesunder Rotwein – in der roten Farbe liegt sein Geheimnis
Das französische Paradoxon stellt uns vor die Frage, ob Rotwein tatsächlich gut für die Gesundheit ist. Denn mit ihm wird der Umstand beschrieben, dass in Frankreich sehr viel Rotwein getrunken wird und trotzdem die Anzahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle erstaunlich gering ist, obwohl viele traditionelle Gerichte in diesem Land einen sehr hohen Fettanteil haben.
Ein charakteristisches Merkmal gibt einen ersten Hinweis darauf, worin die gute Wirkung von Rotwein begründet ist. Die rötliche Farbe des Weins ergibt sich durch die Farbpigmente, die während der Herstellung aus den Schalen, den Kernen und den Stielen gewaschen werden. Ganz im Gegensatz zum Weißwein, bei dem diese vor dem Gärungsprozess von den Trauben entfernt werden. Im Vergleich zu Weißwein, frischem Obst und Fruchtsäften enthält Rotwein einen enormen Anteil positiv wirkender Antioxidantien. Gerade das in den Schalen enthaltene Resveratrol ist bekannt für seine gesundheitsfördernde Wirkung.
Die im Rotwein enthaltenen Antioxidantien sind dabei maßgeblich dabei beteiligt, das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu senken, den Cholesterinspiegel in Balance zu halten und damit die arteriellen Blutgefäße vor Schäden zu schützen.
Neben der positiven Wirkung in der Prophylaxe gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen geht man davon aus, dass Rotwein für eine günstige Wirkung gegen viele Krankheiten wirken kann. Einige neurogenerative Erkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer können zwar nicht geheilt dennoch vorgebeugt werden.
Insgesamt ist bekannt, dass Rotwein dazu in der Lage ist, den Körper von schädlichen Giftstoffen zu reinigen. Das wirkt sich auch lindernd auf Infektionen im Mund wie Zahnfleischerkrankungen aus. Mit seinem Anteil an Antioxidantien wirkt sich Rotwein weiterhin positiv auf die Haut aus, da diese Zellschäden verhindern.
Aber wie bei jeder Medizin ist auch beim Rotwein das Maß, der Schlüssel zur positiven Wirkung. Weniger ist also mehr und im Krankheitsfall ist der Genuss von Rotwein als krankheitshemmendes Getränk mit dem Arzt abzusprechen.
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Häufige Irrtümer zum Thema gesunde Ernährung
Gesunde Ernährung hat einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft eingenommen, denn mittlerweile weiß man, dass man mit gezielter, gesunder Ernährung viele Krankheiten verhindern kann. Dennoch kursieren immer wieder gerade hinsichtlich gesunder Ernährung Widersprüche und Irrtümer, die bei Betroffenen häufig für Unsicherheiten sorgen. Generell gehört zu einer gesunden Ernährung in erster Linie Ausgewogenheit. Immer wieder kommen einzelne Lebensmittel in Verruf: Der BSE-Skandal hat vielen das Fleisch madig gemacht, auch angeblich Schadstoff belasteter Fisch hat phasenweise für einen Rückgang im Fischverkauf gesorgt, weil einige Menschen dieses Lebensmittel komplett vermeiden wollten. Doch dies ist falsch: Gesund isst der, der von allen Lebensmittelgruppen etwas zu sich nimmt. Dazu gehören in erster Linie Obst und Gemüse, Ballaststoffe, Fisch und Fleisch.
Auch Fette sollte man zu sich nehmen. Ein oft gehörter Irrtum ist die Annahme, dass der möglichst vollständige Verzicht auf Fett gesund sei, gerade dann, wenn man abnehmen möchte. Dies ist falsch. Der menschliche Körper braucht Fett, um arbeiten zu können. Dabei sollte man natürlich gesunde Fette zu sich nehmen. Diese findet man zum Beispiel in qualitativ hochwertigen Ölen. Dabei gilt hier natürlich auch der Grundsatz, dass die Menge entscheidend ist. Niemand wird übergewichtig, weil er einen Löffel gutes Öl über den Salat gibt. Übergewichtig wird aber derjenige, die sich ausschließlich von sehr fetthaltigen Sahnesoßen ernährt, die über Fertiggerichte gegossen wird. Wenn dies nicht mit ausreichend Bewegung kompensiert wird, ist eine ständige Gewichtszunahme die logische Folge. Deshalb aber auf eine wohlschmeckende Butter, gesunde Öle oder auch tierisches Fett zu verzichten, wäre unsinnig und ernährungsphysiologisch gesehen völlig unbegründet. Im Zusammenhang mit dem Thema Übergewicht wird auch häufig davor gewarnt, abends noch etwas zu essen. Angeblich solle dies dazu führen, dass man an Gewicht zulegt. Auch diese Behauptung kann einer kritischen Überprüfung nicht standhalten. Zwar hat unser Körper durchaus eine innere Uhr. Wesentlich wichtiger ist für ihn aber die Frage, wie viel wir essen und nicht wann wir essen. Die Menge macht es- und nicht die Uhrzeit. Es gibt sehr viele Menschen, die aus beruflichen Gründen grundsätzlich nur abends eine warme Mahlzeit zu sich nehmen können – und diese Menschen sind bei Weitem nicht alle übergewichtig. Übergewicht entsteht immer dann, wenn wir mehr Kalorien zu uns nehmen, als wir verbrauchen können – ob diese Kalorien nun abends oder mittags dem Körper zugeführt werden, spielt nicht die entscheidende Rolle. Ein spätes, üppiges Abendessen kann eher bei einem empfindlichen Magen zum Problem werden. Wer nachts verdauen muss, schläft oft schlechter.
Irrtümer über die Ernährung sind so alt wie die Menschheit selbst. Übergewicht entsteht weniger wegen einzelnen Lebensmitteln, sondern eher deswegen, weil viele Menschen kaum noch Bewegung haben und keinen Sport mehr treiben, gleichzeitig aber deutlich Zuviel essen. Ein Zuviel eines Lebensmittels kann nie gesund sein, die Ausgewogenheit ist das entscheidende Prinzip. Viele Menschen würden gerne gesünder und abwechslungsreicher kochen, ihnen fehlt aber das Wissen. Viele denken auch, gutes Essen müsse zwangsläufig teuer sein. Hier kann es Sinn machen, sich zu einem Kochkurs anzumelden – in geselliger Runde lernt man schnell, dass gutes Kochen auch günstig sein kann und zudem noch Spaß macht!
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