Archive for December, 2010

Gesunde Lebensmittel nach der Jahreszeit auswählen

Gesunde Lebensmittel – der Jahreszeit entsprechend

Erdbeeren im Sommer, Grünkohl im Winter. Gesunde Lebensmittel sind wohl für jeden ein Genuss. Mittlerweile kann man ganzjährig sämtliche Lebensmittel – eingeflogen aus aller Welt – im Supermarkt bekommen. Aber ganz ehrlich, ist es wirklich schön, im Winter Erdbeeren zu essen, die schon eine halbe Weltreise hinter sich haben? Ganz zu schweigen davon, was diese Beerchen alles mitgemacht haben und was man ihnen angetan hat, damit sie auf unserem Teller noch immer knackig frisch sind. Sind das wirklich gesunde Lebensmittel? Nein, das kann es nicht sein. Die Natur hat es schon so eingerichtet, dass der Mensch je nach Jahreszeit genau das bekommt, was er braucht. Der Vitamin- und Mineralstoffbedarf ist genau passend in all jenen Lebensmitteln, die jahreszeitengerecht vom Acker oder vom Baum kommen. Klar, Bananen können wir hier nicht anbauen, ebenso wenig wie Ananas. Das sind Lebensmittel, die aufgrund heimischen Mangels importiert werden müssen und somit ganzjährig genossen werden können.

Auch früher schätze man gesunde Lebensmittel je nach Saison. Geschlachtet wurde im Herbst, damit man die lieben Nutztiere nicht durchfüttern musste und Vorräte für den Winter hatte. Hühner haben beispielsweise auch einen Rhythmus zum Eierlegen. So war damals die Freude an Ostern umso größer, wenn endlich wieder genug Eier da waren und man an Ostersonntag ein Ostereier-Wettessen veranstalten konnte.

Ein Genuss ist erst dann ein Genuss, wenn er nicht alltäglich ist. Umso schöner, wenn gesunde Lebensmittel aus dem heimischen Garten kommen. So ist es doch herrlich, die kommenden warmen Tage mit Rharbarberkuchen zu begrüßen. Danach kommen Erdbeeren mit oder ohne Sahne, als Torte, Milchshake oder auch pur. Im Sommer ist es die Grillsaison mit leckeren Salaten, die einen erfreut. Salate schmecken nun mal am besten, wenn man im T-Shirt und Shorts auf der Terrasse sitzt. Im Herbst kann ein saftiger Pflaumenkuchen den Gaumen begeistern und den goldenen Herbst einläuten. Und auch Grünkohl mit Pinkel und Kochwurst schmeckt nur im Winter so lecker. Je kälter es ist, umso leckerer das Kohlgericht. Am besten noch traditionell verbunden mit einer zünftigen Kohlfahrt. Ebenso ein gesellschaftlicher Anlass ist die Spargeltour, die meist mit einer Fahrradtour einhergeht. Und ein jedes solcher Vergnügen hat nun einmal seine Zeit im Jahresablauf.

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Sind Bio-Lebensmittel gesünder?

Augen auf beim Bio-Kauf

Obwohl das Bewusstsein für gesunde Ernährung wächst, bleibt der Markt für Produkte mit dem Siegel “Bio” weiterhin eine Nische. Woran liegt das?

Dafür gibt es verschiedene Gründe. Einigen Verbrauchern ist es schlichtweg zu preisintensiv, anderen ist egal, was sie zu sich nehmen. Viele Verbraucher fragen sich zudem, ob Bio-Lebensmittel wirklich so gesund sind, wie sie vorgeben. Nach immer wiederkehrenden Lebensmittelskandalen wundert das nicht. Sie trauen dem Bio-Siegel nicht so recht. Was steckt eigentlich dahinter?

Nun, das eine wahre Bio-Siegel gibt es nicht, da mehr als ein Dutzend davon existieren, Tendenz steigend. Es gibt ein staatliches, ein europäisches und noch zahlreiche supermarkteigene Bio-Siegel, von denen man meint, sie stünden alle für das Gleiche. Aber Bio ist nicht gleich Bio! Zwar werden die gesetzlich festgelegten Grundlagen eingehalten, so z.B. das Verwendungsverbot für Pestizide oä., doch im Detail unterscheiden sich die Anbaumethoden der einzelnen Erzeuger der Bio-Lebensmittel erheblich. Wer wissen will, was genau sich hinter einem bestimmten Bio-Siegel verbirgt, der schaue auf http://label-online.de/label-datenbank nach unter B wie Bio.

Stellt sich immer noch die Frage, ob Bio-Lebensmittel nun gesünder sind oder nicht. Gesünder als was eigentlich? Gesünder als herkömmliche Lebensmittel, bei denen die Wirtschaftlichkeit des Produktes im Vordergrund steht, mehr als dessen Gesundheit oder dessen Nährwert. Bio-Produkte gelten deshalb als gesünder, weil sie nicht in Masse und unter Zeitdruck erzeugt werden. Banane, Tomate und Co. reiften also an der Pflanze und nicht im Kühltransporter, das Hähnchen entwickelt Muskelmasse statt Fett wie beim Mästen und die Eier sind innen gelb, weil das Huhn Grünes fressen durfte. Dem gesunden Menschenverstand nach müssten Bio-Lebensmittel also gesünder sein. Meistens ist das auch so, da Anbau- und Tierhaltevorschriften viele ungesunde Dinge in einem Bio-Lebensmittel von vornherein fernhalten.
Detaillierte Informationen dazu liefert das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (www.bmelv.de). Zum ökologischen Anbau finden sich unter genau diesem Stichwort zahlreiche informative Seiten. Kritisch beleuchtet werden Lebensmittel vor allem von Tier- und Umweltschutzorganisationen wie bspw. Greenpeace oder Verbraucherschutzorganisationen, die auf eigene Faust auch mal gezielte Untersuchungen vornehmen und aufklären, wo Misstände herrschen.

Wichtig beim Kauf der Bio-Lebensmittel und generell von allem, was den Körper von innen sieht, ist im Grunde, dass man sich informiert und eigenverantwortlich hinterfragt, unter welchen Bedingungen sie erzeugt wurden. Und das findet man wodurch raus? Richtig, durch Fragen und Lesen! Dabei kommt der eine oder andere vielleicht dahinter, dass der Apfel vom Bio-Bauern nebenan frischer und gesünder sein kann als der, der eine Weltreise hinter sich hat.

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Was sind gesunde Lebensmittel?

Pauschal lassen sich zum Beispiel Wasser, Vollkornbrot, Nudeln, Kartoffeln, Fisch, Obst und Gemüse als gesunde Lebensmittel bezeichnen. Sie geben dem Körper Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien und Kohlenhydrate. Um gesunde Lebensmittel wirklich genießen zu können, und nicht aus einem gesunden Lebensmittel ein ungesundes zu machen, ist es wichtig, einige Regeln zu beachten.

1. Die Lagerung
Gemüse lagern Sie am besten im Keller, in dunklen Kammern oder im Kühlschrank. Wie fast alle Lebensmittel hält sich Gemüse am längsten an einem kühlen, dunklen Ort. Kartoffeln fangen an zu keimen, wenn sie zu hell gelagert werden. Zur Not reicht auch ein Küchenschrank. Aber lassen Sie Kartoffeln und anderes Gemüse niemals offen liegen. Kühlschränke sind mit Gemüsefächern ausgerüstet, die sich gut eignen. Fast alle angebrochenen Lebensmittel müssen kühl gelagert werden. Nach dem Einkauf eignen sich vor allem bei Tiefkühlprodukten spezielle Beutel und Boxen, die Lebensmittel kühl halten.

2. Schnell verbrauchen
Frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse müssen so schnell wie möglich verbraucht werden. Sie bleiben oft nur einige Tage bei richtiger Lagerung frisch. Danach sehen sie nicht nur unschön aus, sondern sind auch nicht mehr als gesunde Lebensmittel zu bezeichnen, weil sie all ihre Vitamine verloren haben. Bohnen in der Dose zum Beispiel, haben meist mehr Vitamine als vier Tage alte “frische” Bohnen.

3. Kurze Kochzeiten, dünsten oder schnell braten
Je länger ein Produkt gegart wird, desto mehr wichtige Inhaltsstoffe, die gesunde Lebensmittel auszeichnen, verliert es. Verkochen Sie ihr Essen nicht. Knackiges Gemüse ist nicht nur optisch und geschmacklich attraktiver, es konnte sich auch mehr Vitamine erhalten, als eine halb zerfallene Kartoffel. Tipp: Bereiten Sie leckere Reis,- Nudel- und Gemüsepfannen in einem Wok zu. Der bekommt schnell richtig viel Hitze, so dass gesunde Lebensmittel fast alle wichtigen Inhaltsstoffe behalten.

4. Die Ernährungspyramide
Der nächste wichtige Punkt ist die Menge. Die geeignete Menge wird in Ernährungspyramiden dargestellt. Das wichtigste gesunde Lebensmittel ist Wasser, ungesüßte Tees sowie Saftschorlen. Davon brauchen Sie jeden Tag ungefähr zwei Liter zusätzlich zu den festen Speisen. Obst sollten Sie täglich etwa zwei Portionen essen. Beim Gemüse sind drei bis vier Portionen ideal. Vier Portionen brauchen Sie täglich von Getreide- und Vollkornprodukten wie Reis, Kartoffeln, Brot oder Nudeln. Produkte wie Eier, Milch, Wurst, Joghurt, Quark, Geflügel und Fisch sollten Sie etwa zwei bis drei mal in der Woche zu sich nehmen.

5. Bringen Sie Abwechslung rein!

Eine gesunde Ernährung ist immer abwechslungsreich, spannend und lässt Gaumen und Zunge auf Entdeckungsreise gehen. Das gesündeste Lebensmittel nützt gar nichts, wenn Sie sich fast ausschließlich diesem widmen.

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